66-Jähriger stirbt bei mysteriösem Unfall 20.10.2015

Unfall Klimmach 20.10.2015

Bei einem tragischen Unfall in Schwabmünchen kam ein 66-Jähriger ums Leben.

Schwabmünchen

66-Jähriger stirbt bei mysteriösem Unfall

Im Schwabmünchner Ortsteil Klimmach kam es zu einem mysteriösen Verkehrsunfall, bei dem ein 66-jähriger Mann tödlich verletzt wurde.

 

Als mysteriös bezeichnete die Polizei zunächst den tragischen Vorfall des Montagabends in Klimmach. Sowohl der Notarzt als auch der Gutachter kamen am Unfallort bei einer ersten Einschätzung zu keiner eindeutigen Erklärung.

 

18.15 Uhr: Der 66-jährige Klimmacher stellt fest, dass der Kleinwagen in der Garage nicht anspringt. Was weiter geschah, sind mehr oder weniger Vermutungen und Recherchen der Polizei, denn direkte Zeugen gibt es nicht.

 

Der Mann schiebt wohl das Fahrzeug aus der Doppelgarage rückwärts heraus und versucht, es vorwärts über den abschüssigen, gekiesten Hof zu schieben, um unten auf die quer dazu verlaufende stark abschüssige Straße zu kommen. Dort wollte er wohl Startversuche durch Rollen lassen unternehmen. Gleich neben der Garage blieb der Wagen mit dem rechten Vorderrad in einem etwa 30 Zentimer hohen Busch hängen. Aus dieser unglücklichen Situation befreite der ehemalige Landwirt, der seit etwa einem Jahr im Ruhestand ist, den Wagen auf nicht bekannte Art und Weise.

 

Dadurch muss der Wagen unkontrolliert ins Rollen geraten sein. Wie dann der Rentner versuchte, den Kleinwagen aufzuhalten, ist unklar , da die Spurenlage am Unfallort nicht eindeutig war. Das Fahrzeug rollte jedenfalls aus dem Hof hinaus, über die Straße, in den Hof des gegenüber liegenden Hauses und blieb dort wenige Zentimeter vor der dortigen Garage stehen. Laut Polizeiaussagen wurde der Mann wohl überrollt und an die Fassade gedrückt. Verwandtschaft fand den vermutlich schwer verletzen, verständigte Feuerwehr, Polizei und Notarzt. Trotz Reanimation erlag der Mann an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

 

Die Staatsanwaltschaft beauftragte ein unfallanalytisches Gutachten. Der örtliche Pfarrer, Kresimir Gagula, war als Seelsorger für die Angehörigen vor Ort

 

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