Alexandra Vassilikian - Zwischenwelt.

Eine Wurzel im Wald von Klimmach ( 21. 03. 2010 bis 13. 06. 2010 plus Verlängerung )

Plakat Vassilikian Zwischenwelt

Bereits 2007 stellte die Malerin 2007 unter dem Titel „Der Fels - Die Wurzel - Das Fleisch" faszinierende Werke von der großformatigen Leinwand bis zum kleinen Pastell aus.  

Derzeit nimmt im Werk Alexandra Vassilikians die Fotografie einen immer breiteren Raum ein:  meist analoge, teils auf Infrarotfilm aufgenommene Schwarz-Weiß-Bilder, von der Künstlerin selbst auf Barytpapier abgezogen und in vielen Fällen malerisch überarbeitet.
In diesem grenzüberschreitenden Prozess durchdringen sich die Objektivität des Bildträgers und die malerische Subjektivität.  

Seit 2003 ist das Wurzelsystem eines vom Sturm gefällten Baumes auf einer Lichtung im Wald von Klimmach, das eine große und zugleich dünne senkrecht stehende Wand formt , ihr Hauptmotiv, wenn nicht gar eine Art Alter Ego geworden.

Immer wieder besuchte Alexandra Vassilikian „ihre" Wurzel. Immer wieder verarbeitete sie in den verschiedensten künstlerischen Techniken die Veränderungen des gigantischen, 3m hohen Geflechtes, fühlte sich ein in das Dasein dieses des Lebens-Sinnes beraubten Kolosses, der im Laufe der Zeit in eine ganz neue, andere Beziehung zu seiner Umwelt trat.

 

Die Ausstellung zeigte Alexandra Vassilikians malerisch bearbeitete Fotografien der Klimmacher Wurzel aus den Jahren 2007 bis 2009.
Es sind liebevolle, poetische Beschreibungen der Existenz in einer Welt zwischen den Universen, zwischen Leben und Tod und Leben.

 

 

Alexandra Vassilikian wurde 1946 als Tochter armenisch - deutscher Eltern in Bukarest geboren. Nach Abschluss ihres Studiums an der Hochschule der Schönen Künste ergriff sie die Gelegenheit, Rumänien zu verlassen.

Sie ging als Stipendiatin der Stiftung C. Gulbenkian nach Lissabon. Dort lebte und arbeitete sie bis 1983. Anschließend verbrachte sie ein Jahr als „invited artist" auf Einladung des British Council in London.

Seit 1985 lebt die Künstlerin in Paris, wo sie auch ihr Atelier hat.

Einen Teil es Jahres wohnt und arbeitet sie seit 10 Jahren in Klimmach.

 


1984       Preis der Jury der internationalen Biennale
               der  Gravur in Fredrikstad / Norwegen

2006       Preis der Biennale de Baugé / Frankreich

2009       Ehrung der Künstlerin durch den
               französischen Staat mit dem Erwerb von
               Arbeiten Vassilikians für die Sammlungen der
               Bibliothèque Nationale de France

 


über 20 Einzelausstellungen

u.a. in Paris, Lyon, Malmédy (Belgien), Bukarest, Genf, Lissabon, Coimbra (Portugal), Porto (Portugal), Victoria (Kanada)

zahlreiche Teilnahmen an Biennalen und Gruppenausstellungen

u.a. in Paris, Lüttich, Kattowitz (Polen), Augsburg, Brüssel, Quebec, Ljubljana (Slowenien), Baden-Baden, Fredrikstad, Rijeka (Kroatien) und Boulder (USA)

 

Diverse Veröffentlichungen,

darunter ein Buch mit ihren Fotografien:

Alexandra Vassilikian / Jean-Philippe Domecq (Text),

Un Coin du Monde

 

 

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