Aufstellung des Bebauungsplanes Mittelstetten Nr. 4 „Wohnbaugebiet nördlich der Eschbachstraße“

a) Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 Baugesetzbuch (BauGB)
b) Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 13 b i.V.m. § 13 a BauGB


a) Der Stadtrat Schwabmünchen hat in der Sitzung vom 19.09.2017 beschlossen, für das Wohnbaugebiet nördlich der Eschbachstraße einen Bebauungsplan nach § 30 BauGB aufzustellen. Ausgewiesen werden soll ein Allgemeines Wohngebiet nach § 4 Baunutzungsverordnung (BauNVO). Der Aufstellungsbeschluss wird hiermit gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB bekannt gegeben.

b) Der Stadtrat hat in der gleichen Sitzung den Entwurf des Bebauungsplanes, bestehend aus Planzeichnung und Textteil mit Begründung des Ingenieurbüros Vogg, Großaitingen, in der Fassung vom 19.09.2017 gebilligt. Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren gemäß § 13 b BauGB aufgestellt, eine Umweltprüfung bzw. ein Umweltbericht ist nicht erforderlich. Der Flächennutzungsplan wird im Wege der Berichtigung angepasst.

 

Für die Beteiligung der Öffentlichkeit werden nunmehr die vorgenannten Planunterlagen gemäß § 13 b i.V.m. § 13 a BauGB

in der Zeit vom 23.10.2017 bis einschließlich 23.11.2017

im Rathaus Schwabmünchen, Fuggerstraße 50, 3. Obergeschoss (Flur Bauamt), während der Dienststunden zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt. Mit ausgelegt wird die schalltechnische Untersuchung der Fa. Bekon, Augsburg, vom 12.06.2017.

Die Planunterlagen können auch online weiter unten unter "Downloads" eingesehen werden.

Während der öffentlichen Auslegung kann sich jedermann über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung informieren und während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift äußern. Die Sachbearbeiter stehen während der öffentlichen Planauslegung im Rathaus Schwabmünchen, Zimmer Nr. 307 (3.OG), zur Darlegung und Erörterung der Planung zur Verfügung.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Stadt den Inhalt nicht kannte oder nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist (§ 4a Abs. 6 BauGB). Außerdem ist ein späterer Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

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