Das MuseumsSommerfest 2008 - ein Rückblick

Fast vierhundert große und kleinere Besucherinnen und Besucher konnte das Museums-Sommerfest am 29. Juni begrüßen. Viel war geboten und wurde gerne angenommen.

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Wie schon bei der Langen Nacht des Museums begeisterten sie auch diesmal wieder: unsere Besucher aus der Vergangenheit.

Da die Lange Nacht mit ihrem Besucheransturm nicht allen die Möglichkeit gab, die Gastspiele unserer Schwabmünchner Vorfahren zu erleben, nutzten viele Besucher die Gelegenheit, dies beim Sommerfest nachzuholen. Und so fanden sie wieder ein großes Publikum: die Käsefabrikantenwitwe Katharina Brutscher, der Herr Kommerzienrat Holzhey, der kleine Marcus Leonardus aus dem römischen Töpferdorf Rapis und die Strickerfamilie aus dem Jahr 1829.

 

Die Rätselzentrale an der ThekeWie jedes Jahr waren die Museumsrätsel eine Hauptattraktion des Festes. Sie sind jedes Jahr verschieden und fordern jedes Jahr wieder  den Forschergeist von groß und Klein heraus. Frau Fischer und Frau Presnitz an der Theke gaben für jedes richtig gelöste Rätsel einen kleinen Preis und bei der Preisverlosung zum Schluss des Festes konnte man nochmal so richtig absahnen.

 

Stand des Museums Knopf und KnopfAn den Marktständen, die im Museum verteilt aufgebaut waren, wartete noch so manche Überraschung. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass man aus Knöpfen derart kunstvolle edle Colliers machen kann, wie es am Stand des Museums Knopf und Knopf, Warthausen zu sehen war. Frau Meinlschmidt und ihrer Tochter demonstrierten, wie mit den passenden Materialien, viel Fantasie und einer Menge Fachwissen Kunstwerke zum Umhängen entstehen.

Im nächsten Jahr werden die Museumsbesucher Gelegenheit haben, noch mehr davon zu sehen. Dann nämlich wird in der Galerie der Stadt Schwabmünchen eine Ausstellung des Museums Knopf und Knopf zu sehen sein.

 

Wollstand

SpinnerinnenNicht weit von den Kettenkünstlerinnen entfernt hatten Frau Gruber und Frau Stöhr ihren Marktstand eingerichtet. Zu sehen waren: Wolle in all ihren Aggregatszuständen und was man daraus machen kann - wenn man sie selber verarbeitet.

Wie das geht, zeigten die beiden fachkundigen Spinnerinnen - und man konnte überrascht sein, wie bald so manche Naturbegabung unter den Besucherinnen den Dreh  am Spinnrad heraus hatte.  Aber auch jenen, die nicht sofort ihren goldenen Daumen entdeckten, machte das Zusehen Freude - hat doch allein der Anblick dieser Arbeit am Spinnrad etwas äußerst Meditatives.

Sonnenschirme

 

Der richtige Kniff war bei der Sonnenschirmstation angesagt.  Frau Pazyga und Frau Kobel halfen beim Basteln gefalteter Sonnenschirme aus Zeitungspapier. Sie sind richtig schick und höchst originell anzusehen - diese selbstgemachten Accessoires heißer Sommertage. Manch Kreative wagte sich sogar an die farbige Gestaltung ihres Werkes. Glückwunsch!

 

Die Buttonstation

 

Belagert über den ganzen Nachmittag zeigte sich die Buttonstation, wo - wie bei allen Aktionsangeboten - zum Nulltarif Anstecker gestaltet werden konnten.

Herr Presnitz stand den Button - Fans mit Rat und Tat zu Seite.

 

 

 Los Bomberos

 

Was wäre ein Sommerfest ohne Musik? Für Unterhaltung im lateinamerikanischen Stil sorgte bestens die Gruppe Los Bomberos (die Feuerwehrmänner) mit Milena Langer, Florian Haag, Richard Klesitz und Philipp Marin.

 

 

 

 

 Andrang am Bewirtungsstand

Wer sich stärken und erfrischen wollte, konnte dies am Stand des Trachtenvereins ausgiebig tun. Es gab dort herrliche selbst gebackene Kuchen, Kaffee und Erfrischungsgetränke.

Der Trachtenverein betreute auch im Außenbereich des Museums Spiele -vor allem für Kinder, wie das seit Jahrhunderten beliebte Dosenwerfen und auch Stofftaschen bemalen konnte man dort, im kühlen Schatten der Bäume.

 

 

 

Die Museumsleitung dankt herzlich allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes geholfen haben, hier vor allem Herrn Heim und Herrn Kothe, Frau Pazyga, Frau Wagner, Frau Fischer, Frau und Herrn Presnitz, dem Trachtenverein Schwabmünchen mit seinen Angehörigen und Freunden, Herrn Moritz für den Dienst am Spülmobil und Herrn Rolle, der so hervorragend für den Ton sorgte.Herr Kommerzienrat mischt sich unters Volk

 

 

 

 

 

 

Auch Herr Kommerzienrat Holzhey mischte sich unter das Volk.

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