Die Römernacht im Museum

16./17.11.2012, 19.00 – 7.00 Uhr
Für Väter und ihre Kinder (ca. 8 – 12 Jahre)

Römernacht internet

Das Wühlen in echten Ausgrabungsfunden wie Knochen und Keramikteilen, nach Scherben von (extra für diesen Zweck) getöpferten Schüsseln, die es wieder zu "restaurieren" galt, war einer der Höhepunkte der Römernacht. Eifrig wurde in den Scherben gewühlt, bis die richtigen zusammengefunden waren und mit Kleber, Vorsicht und Geduld wieder in Form gebracht werden konnten.

 

Aber nicht nur das brachte die Römernacht. Auch ein "echter" Töpfer aus dem Rapis der Römerzeit erwachte aus dem Geisterschlaf und erzählte von seinem Leben im Töpferdorf vor 2000 Jahren.

 

Gesellschaftsspiele - natürlich römische - wurden ausprobiert, "römische" Snacks genascht und mit Rätselfragen ausgerüstet das Museum erkundet.

Später wurde es manchen bei der Taschenlampenführung durchs dunkle Museum ganz schön mulmig.

Da war es gut, dass noch das Versteckspielen auf dem Programm stand, bei dem erst die Väter ihre Kinder suchen mussten und danach umgekehrt.

 

Weit nach Mitternacht suchten sich die erschöpften Teilnehmer ihre Lieblingsplätze im Museum und schlugen dort ihr Schlafquartier auf. Bald hörte man von den menschlichen Besuchern kein Wort mehr und die Museumsgeister konnten sich wieder aus ihren Verstecken trauen.

 

Mit Veranstaltungen wie dieser, die die Besucher auf eine sehr persönliche Weise mit dem Museum Bekanntschaft schließen lässt, möchte das Museum sich als Institution zeigen, die von früherem Leben erzählt und heutiges Leben in ihren Gängen gerne zulässt. Das Museum möchte für sich werben als Ort, an dem man auch gerne einen Teil seiner Freizeit verbringt - und ganz nebenbei eine Menge lernen kann. Wie schön, wenn die Reaktion so positiv ist wie nach dieser Veranstaltung, als ein Vater ganz spontan meinte: "Ich hätte nie gedacht, dass Museum so viel Spaß machen kann."

 

Vielen Dank Herrn Markus Seiler von der St.Gregor Jugendhilfe für die gelungene Kooperation!

 

 

drucken nach oben