Spielzeug Bauernhöfe

( 29. 07. bis 07. 09. 1997 )

Plakat-Spielzeugbauernhöfe
Die Sommerferien-Ausstellung im Museum der Stadt Schwabmünchen zeigte im Jahr 1997 Spielzeug-Bauernhöfe aus dem 19. und 20. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart.

 

Zu sehen gab es eine Vielzahl verschiedenartigster Bauernhöfe mit Tieren, Geräten und allem, was dazugehört.

Jeder dieser Höfe wurde für Kinder gekauft oder gefertigt. Jeder dieser Höfe wurde bzw. wird von Kindern bespielt und geliebt.

Und so stand denn auch der erst kürzlich vom Vater für den Sohn gezimmerte Sperrholz-Hof gleichberechtigt neben dem Pferdestall aus dem 19. Jahrhundert, der noble Gutshof aus den Zwanziger Jahren neben dem Playmobil-Bauernhof von heute.

 

Die Aufbereitung des Themas in der Ausstellung legte einen Schwerpunkt auf den historischen Vergleich der verwandten Materialien und der verschiedenen Bauernhof-Typen, die den kleinen Landwirtschaften als Vorbild dienten. Vor allem jedoch wurde deutlich, dass der technische Fortschritt, der die reale Arbeitswelt „Bauernhof" über diesen Zeitraum hin entscheidend prägte, in der Ausstattung der Spielzeughöfe kaum seinen Niederschlag fand.

Und das bis heute.

 

Die Ausstellung präsentierte Spielzeug-Bauernhöfe aus der Sammlung Theresia Nagler, Unterschneidheim,

sowie Leihgaben der Familien Busse (Großaitingen), Fendt (Obermeitingen), Geißlinger (Wehringen), Gleich (Gennach), Hieber (Haunstetten), Hirdina (Schwabmünchen), Hör (Schwabmünchen), Köllner (Langerringen), Maier (Augsburg), Mattmer (Hardt), Müller (Großaitingen), Rindle (Schwabmünchen), Romppel (Bobingen), Schaule (Grimoldsried), Schlicher (Schwabmünchen), Schmid (Schwabmünchen), Schnädelbach (Großaitingen), Schober (Schwabmünchen), Schöpf (Schwabmünchen), Sirch (Wehringen), Strehler (Königshausen), Tochtermann (Lechfeld).

                                                                      

 

 

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