Urkunden

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Bei den ältesten Urkunden im Bestand des Archivs handelt es sich um Wappenbriefe aus dem 17. Jahrhundert. Einer davon ist unten abgebildet. Der Brief datiert vom 17. August 1672 und wurde in Ulm ausgefertigt. Er belegt die Verleihung eines Wappens durch den Kaiserlichen Rat und Pfalzgraf Rudolf Schad von Pellmont an einen Bierbrauer in Giengen, der bereits einen Wappenträger in der Verwandtschaft hat.

Für die Schwabmünchner Regionalgeschichte bedeutender ist eine Handwerksordnung, die Herzog Maximilian Philipp als Inhaber der Grafschaft Schwabegg und der Herrschaft Mattsies den Schmieden, Sattlern und Wagnern im Februar 1680 verlieh.

Ihre 21 Artikel regeln neben der Festsetzung des Schutzpatrons über die Ausbildung der Handwerker bis hin zu ethischen Fragen der Berufsausübung sogar die Lebensführung der Gesellen.

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Wappenbrief von 1672

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