Von Sinnen

Sehen, hören, tasten, schmecken, riechen im Museum ( 09. 04. bis 25. 06. 2000 )

Plakat-Von Sinnen im Museum

 

Wie fühlt sich eine 200 Jahre alte Backform an? Welchen Geruch trug eine Heiligenfigur bevor sie ins Museum kam? Wie schmeckten die Speisen, die in den museal ausgestellten Pfannen zubereitet wurden? Wie klang eine Dampflokomotive, wie sie früher am Schwabmünchener Bahnhof abfuhr?Der Blick ins Weiße

In einem Museum kann und darf man die Exponate als Besucher meist nur mit dem Auge erfassen. Finger, Nase, Zunge und Ohr kommen dabei stets zu kurz: meist gilt überall "Berühren verboten" (aus Sicherheits- und konservatorischen Gründen).

Ihren eigenen Geruch haben die Gegenstände längst verloren (Gerüche kann man eben nicht konservieren); Museen zeigen zwar Kochgeschirr, bieten jedoch nicht an, was darin gekocht wurde (ein Museum ist ja kein Restaurant); die Geräusche, die ein Gerät ver­ursacht hat, das im Museum ausgestellt ist, bleiben unhörbar (welchen Lärm gäbe es, wenn zu jedem Objekt auch das passende Geräusch "ausgestellt" würde).

Geschmackserinnerungen

In "Von Sinnen. Sehen, hören, tasten, schmecken, riechen" konnten Kinder und Erwachsene einmal alle fünf Sinne im Museum einsetzen. Denn Thema der Ausstellung (nach einem Konzept von Esther Gajek) war Wahrnehmung durch die Sinnesorgane - und dies am Beispiel historischer Gegenstände und Themenbereiche.

 

"Von Sinnen" bot einen Spaziergang in Duft-, Geschmacks-, Tast- und Hörerinnerungen. Und eine überraschende Sicht auf das Museumsobjekt.Catalina Mayer - Die Sinne - Tonskulpturen

 

Die Ausstellung wurde von einem museumspädagogischen Programm für Kinder ab vier Jahren begleitet.

 

 

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