Zwei Verletzte und hoher Schaden bei Brand in Papierfabrik 11.10.2015

Brand Papierfabrick Etringen 10.11.2015

Auf dem Gelände der Papierfabrik Ettringen ist am Dienstag ein Feuer ausgebrochen.

Großeinsatz in Ettringen

Zwei Verletzte und hoher Schaden bei Brand in Papierfabrik

Rund 150 Rettungskräfte waren im Einsatz, um das Feuer in Ettringen zu löschen. Dessen Ursache scheint nun klar zu sein.

 

Ein Feuer auf dem Gelände der Ettringer Papierfabrik hat am Dienstag einen Großeinsatz für Feuerwehr- und Rettungskräfte auslöst (wir berichteten). Mittlerweileweile scheint die Ursache des Feuers klar zu sein.  "Der Brand eines sogenannten Ballenbrechers" habe es ausgelöst, teilte ein Polizeisprecher mit.

Zwei Angestellte der Fabrik zogen sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Sie hatten versucht - allerdings vergeblich - eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Nach ersten groben Schätzungen dürfte der entstandene Brandschaden an den Förderanlagen und der Halle über 100000 Euro betragen, teilte die Polizei mit.


Nach derzeitigem Kenntnisstand der Bad Wörishofer Polizei liegt dem Brandausbruch ein technischer Defekt zugrunde. "Offenbar geriet deswegen ein sogenannter Ballenbrecher, der Papierrollen bricht und das gebrochene Papier auf Förderbänder verteilt, in Brand", heißt es. Dadurch habe sich auch das transportierte Papier entzündet. Auf andere Hallen des Geländes griffen die Flammen aber nicht über.

Die starke Rauchentwicklung zog auch den Verkehr auf der benachbarten Staatsstraße in Mitleidenschaft. Eine Sperrung der Fahrbahn sei aber nicht notwendig geworden, teilt die Polizei mit.

 

Gegen 16.20 Uhr ging am Dienstag der Feueralarm in der Integrierten Leitstelle Donau-Iller ein. "Da die alarmierten Rettungskräfte bereits auf der Anfahrt eine deutliche Rauchsäule erkennen konnten, wurde durch die Leitstelle Großalarm ausgelöst", teilt die Polizei nun mit. Insgesamt waren über 150 Rettungskräfte der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks vor Ort. Das Feuer selbst war gegen 16.50 Uhr unter Kontrolle. Zwischenzeitlich sei es weitgehend abgelöscht. Es gebe lediglich noch kleinere Brandnester, um die sich die Feuerwehr am Abend kümmern musste.


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