Königshausen - Buch "Landkreis Schwabmünchen" (2. Auflage 1975)

Deckblatt - Buch "Landkreis Schwabmünchen"

In dem Buch "Landkreis Schwabmünchen" (2. Auflage 1975), Herausgeber Landkreis Augsburg, finden sich folgende Informationen über Königshausen:

 

1408 befindet sich der Hof, "gelegen zu Swabeck unter der Vesten", als bayerisches Lehen mit dem Wald "Kinthausen" im Eigentum des Klosters Rottenbuch. 1578 verkauft - zusammen mit dem Fuggerschlösschen in Schwabmünchen - Sabina Walter (Witwe des Augsburgers Matthias Manlich) den Hof an den bischöflichen Straßvogt Joseph Stor von Ostrach. Seine Söhne Paul und Hieronymus veräußern den-Hof 1588 an Graf Severin Fugger, den bayerischen Pfleger zu Friedberg. Auf dem Erbweg kam dann der Besitz über Graf Karl Fugger auf dessen Tochter Maria Johanna und ihren Sohn aus erster Ehe, Freiherrn Max Felix v. Lösch. 1726 verkaufte er das Schlösschen in Schwabmünchen und das Gut Königshausen (34 Jauchert Äcker, 40 Tagwerk Wiesen, 147 Tagwerk Wald) an Maria Elisabeth Mauermann (Witwe des Augsburger Rates Heinrich Mauermann) und deren Tochtermann Joseph Anton v. Ruffini in Augsburg. Seine Erbtochter Agatha Dorothea brachte den Besitz 1750 an ihren ersten Mann, den Augsburger Joseph v. Kuen und nach seinem Tode an ihren zweiten Mann, den Freiherrn v. Hillesem.

 

"Ein Baurenhoff, der zimlich guten Feldbau, Wießwachs und Viehzucht, auch schöne aigene Waldung hat ..." (K. 1750).

 

1820 kaufte den Hof ein Elsässer. Der Königshauser Wald wurde im gleichen Jahr abgeholzt und das gerodete Land an Schwabegger Kleinbauern verteilt.

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