Kurzes Unwetter hinterlässt Spuren in Schwabmünchen 21.07.2016

Sturmschaden in Schwabmünchen 22.07.2016


Schwabmünchen

 

Kurzes Unwetter hinterlässt Spuren in Schwabmünchen

 

Ein heftiges Gewitter über Schwabmünchen sorgte für viele umgestürzte Bäume. Mehr als 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Auch einige Stromleitungen wurden gekappt.

 

Ungefähr zehn Minute dauerte das Unwetter, welches am späten Donnerstagnachmittag über Schwabmünchen und das Umland zog. Trotzdem hat es deutliche Spuren hinterlassen. Auf dem Grundschulpausenhof stürzte ein Baum um, im Luitpoldpark waren es mindestens zwei Bäume, die dem Unwetter zum Opfer fielen. Nach Auskunft der Polizei sind noch weitere Bäume umgestürzt oder gebrochen, wie auch unzählige große und kleine Äste. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.

Mit fünf Fahrzeugen und 32 Mann war die Freiwillige Feuerwehr Schwabmünchen nach dem Gewitter im Einsatz. „Bisher waren wir an 15 Einsatzstellen“, berichtete Stefan Missenhardt, der stellvertretende Kommandant der Schwabmünchner Feuerwehr gegen 17.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren noch zwei Fahrzeuge unterwegs. Die Schwabmünchner Feuerwehr hatte auch organisatorisch einiges zu tun, denn sie war für die Einsatzkoordination aller Feuerwehren im Raum Schwabmünchen zuständig

 

Umgestürzter Baum beschädigt Stromleitung

 

Der aufwendigste Einsatz war in der Pflegamtstraße, wo ein umgestürzter Baum eine Stromleitung und ein Hausdach beschädigte. Dort war neben der Feuerwehr auch die LEW im Einsatz. Zudem gab es einen Feueralarm im Schwabmünchner Krankenhaus. Dieser stellte sich aber als Fehlalarm heraus. Laut Missenhardt war es vor allem der nördliche Teil Schwabmünchens, der von dem Gewitter getroffen wurde. Neben Polizei, Feuerwehr und LEW war auch der Schwabmünchner Bauhof im Einsatz, um die durch die Schäden an den Bäumen entstandenen Gefahren zu beseitigen.

 

Auf unserer Facebook-Seite meldeten sich nach dem Gewitter viele User. „Drei Minuten und der Garten war verwüstet..“, klagte Melanie Zacher, Yasmina Kaddur sprach von „Fünf Minuten Weltuntergangsstimmung“. Alexandra Dowczeck konnte dem kurzen Unwetter sogar etwas Gutes abgewinnen: „Genau so will ich das. Einmal kräftig die Sau rauslassen und danach ist alles wieder gut“....

 

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