Mit der Drehleiter zum Weltrekord 15.06.2016

Mit der Drehleiter zum Weltrekord 15.06.2016

Rund 20 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwabmünchen begleiteten ihre wunderschöne historische Magirus Drehleiter DL16 Baujahr 1934 zum Weltrekord nach München.

Fireparade

Mit der Drehleiter zum Weltrekord

Schwabmünchner Wehr beteiligt sich mit historischem Auto an Jubiläumsfeier

 

Die große „Fireparade“ fand vor Kurzem in München anlässlich des 150. Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr München statt. Dabei handelte es sich um die weltgrößte Fahrzeugparade mit Einsatzfahrzeugen. Angefangen von noch handgezogenen Leitern und Spritzen über Pferdegespanne, den ersten motorisierten Einsatzfahrzeugen Anfang des 19. Jahrhunderts bis hin zu den aktuellen und modernsten Feuerwehrfahrzeugen war für jeden begeisterten Zuschauer etwas dabei. Mit dabei waren auch die Kameraden aus Schwabmünchen.

 

 

Bereits um 7 Uhr trafen sich rund 20 Mitglieder der Feuerwehr Schwabmünchen am dortigen Feuerwehrhaus und begleiteten ihre wunderschöne historische Magirus Drehleiter DL16 Baujahr 1934 zum Weltrekord nach München. Dank des Mitglieds Martin Rinderle wurde das gute Stück auf einem Tieflader verladen und sicher zur Parade nach München gebracht.

 

Dort übernahmen Hans Geier und Ehrenvorsitzender Alfons Leyer mit ihren Senioren das Fahrzeug. Eifrig wurde der Oldtimer noch mal nachpoliert und die historischen Uniformen zurechtgerückt. Anschließend ging es dann auf eigener Achse zur Aufstellung. Währenddessen suchten sich die Schwabmünchner einen guten Platz an der Leopoldstraße, an der bereits hunderte Fahrzeuge darauf warteten, präsentiert zu werden.

 

Petrus war wohl auch ein Feuerwehrmann, denn entgegen aller Vorhersagen, war bestes Wetter mit strahlendem Sonnenschein. Start der Parade war gegen 11 Uhr und beeindruckt von der Vielfalt jubelten die knapp 60000 Zuschauer den Fahrzeugen zu.

 

Nach rund zwei Stunden war es für die Schwabmünchner soweit. Die wunderschöne Magirus Drehleiter DL 16 fuhr langsam die Leopoldstraße hinab. Sichtlich gerührt von der Menschenmenge und dem Applaus der Zuschauer genossen die Oldtimerfreunde dieses einmalige Ereignis und ließen sich feiern.

Nach rund dreieinhalb Stunden war die Parade vorbei. Die Kameraden stärkten sich mit einer ordentlichen Brotzeit und verluden das Schmuckstück wieder vorsichtig auf dem Tieflader.

 

Am frühen Abend kamen alle Ausflugsteilnehmer beeindruckt von der gelungenen Parade wieder in Schwabmünchen an. Eines stand jetzt schon fest: 438 Fahrzeuge bedeute Weltrekord und Schwabmünchen war dabei. (SZ)

 

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