PANORAMA. Schwabmünchen in Luftaufnahmen aus zwei Jahrhunderten

Mit vielen Mitmach-Stationen!

Panorama Foto Jürgen Ober

Die gut besuchte Eröffnung leiteten - passend zum Schwabmünchner Thema - die SingGoldies ein und schufen damit schon mal eine richtig gute Stimmung. Das Buffet von Naumann mit Häuserzeilen, Einzelhäusern, Windbeuteln und Luftwirbeln nahm das Thema auf und tat sein Übriges. Zu trinken gab es denn unter anderem auch himmelblauen Hugo.

 

Wenn man im Museum zurzeit vom ersten Stock nach unten schaut, sieht man das Museum. Von oben. Das ist eigentlich unmöglich, aber in der Ausstellung „PANORAMA – Schwabmünchen in Luftbildern aus zwei Jahrhunderten“ geht vieles. Man kann zum Beispiel auf einem begehbaren Stadtplan wandeln und dabei ein paar Aufgaben erledigen – von der Waffenschmiedgasse zum Mühlangerweg gehen etwa. Gar nicht so einfach, denn der Stadtplan ist nicht beschriftet.
Man kann puzzeln, ein Dachlandschaftsspiel machen und vieles mehr.
Man kann sich aber auch anhand von Plänen, Postkarten und großformatigen Fotografien einen Überblick verschaffen über die Entwicklung unserer Stadt und ihrer Vororte – im Großen wie im Kleinen. Man kann etwas erfahren über Straßenumbenennung und Einwohnerzahlen, über Wohn- und Gewerbegebiete und über die vielfältigen Veränderungen der Innenstadt durch und nach dem Krieg.
Doch was die meisten wohl länger in der Ausstellung halten wird als geplant ist die Suche nach dem eigenen Haus und den Orten der eigenen Biografie. Dabei wünschen wir jetzt schon viel Spaß und Erfolg!

Denn Luftaufnahmen sind ein Medium, das die Menschen fasziniert. Wie groß das Bedürfnis ist, "aus der Vogelschau" auf die vertraute Umwelt zu sehen, zeigte schon vor mehr als 100 Jahren der riesige Verkaufserfolg von Ansichtspostkarten mit Luftaufnahmen aus der Frühzeit der Fliegerei. Die Ausstellung präsentiert Panoramen, die die Ausweitung Schwabmünchens nacherleben lassen, die Veränderungen in der Struktur der Stadt und auch die der eingemeindeten Vororte. Die Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten werden deutlich und die stete Veränderung der Innenstadt - teils im Großen, teils in kleinen Bereichen. Einen Blick wirft PANORAMA auch auf den Einsatz der Luftbildfotografie bei der Dokumentation von Schäden nach der Überschwemmungskatastrophe von 1965, beim Aufspüren von Siedlungsanlagen in der Archäologie und auch bei der Vorbereitung des Luftangriffes durch die US-Airforce vom März 1945.

Das Luftbild, das wir als Plakatmotiv gewählt haben und das Foto von der Fuggerstraße: Jürgen Ober. Das Plakatmotiv ist als Puzzle (500 Teile) an der Museumstheke erhältlich. Ebenso ein Bastelbogen des Wasserturms.

 

 

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