287 Einsätze in 365 Tagen 10.04.2012

Bericht GV 2012

Ein Fehlalarm löste im vergangenen Jahr einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr in der Holzheystraße in Schwabmünchen aus.

Schwabmünchen

287 Einsätze in 365 Tagen

Der Zeitaufwand geht bei der Feuerwehr Schwabmünchen statistisch leicht zurück. Doch über 14000 freiwillige Helfer-Stunden sprechen für sich

Schwabmünchen

Kommandant Hubert Prechtl leitet bereits seit zwölf Jahren die Freiwillige FeuerwehrSchwabmünchen. In dieser Zeit sei-en 130 Feuerwehrfrauen und -männer zu mehr als 2800 Einsätzen ausgerückt, stellte er bei der Generalversammlung rückblickend fest.

Allein im vergangenen Jahr waren es 29 Brände, 188 technische Hilfeleistungen, 16 Sicherungsdienste und 54 Fehlalarmierungen. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl der Brände gleich, während die technischen Hilfsleistungen zu- und die Sicherungsdienste abnahmen. Insgesamt mussten 76 Personen gerettet werden, das sind 30 Prozent mehr als im Jahr davor. Zehn Personen konnten nur noch tot geborgen werden.

Der Zeitaufwand für die Einsätze ist mit 2632 Stunden insgesamt zwar leicht zurückgegangen. Diese Zahl sagt jedoch nichts über die tatsächlich geleistete Arbeit aus. Damit die Feuerwehr im Ernstfall tatsächlich bestmögliche Hilfe leisten kann, muss fleißig geübt und gelernt werden.

40 Fortbildungsstundensind Pflicht in Bayern Feuerwehrmänner und -frauen in Bayern müssen jedes Jahr mindestens 40 Fortbildungsstunden absolvieren. In 2011 kamen bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwabmünchen beinahe 11000 Stunden zusammen, in denen Übungen stattfanden, Unterrichte und Schulungen besucht wurden sowie Arbeitsdienste und Eigenleistungen erbracht wurden. Dazu wendeten die Freiwilligen der Atemschutzwerk-statt noch 620 Stunden zusätzlich auf. Das alles summiert sich auf insgesamt 14245 Stunden.

Für die 107 Aktiven und die 21 Anwärter unter 18 Jahren bedeutet das durchschnittlich mehr als 111 Stunden für jeden Einzelnen. Allein in der Jugendfeuerwehr wurden ganze 3866 Stunden geleistet. Davon 1250 Stunden im Ausbildungs- und Übungsbetrieb. Dazu kamen Sicherungs- und Hilfsdienste sowie die Organisation von Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche – denn auch der Spaß darf bei der Freiwilligen Feuerwehr nicht zu kurz kommen. Die Freude sei sogar bei der Arbeit mit dabei, versicherte Jugendwart Stefan Missenhardt.

So erklärte er sich die Attraktivität der Freiwilligen Feuerwehr bei Kindern und Jugendlichen in Schwabmünchen.(wido)

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