30 Meter hoher Baum stürzt auf Flüssiggastank 21.04.2012

Gastank Walkertshofen FF 20.04.2012

Ein rund 30 Meter hoher Baum ist bei Fällarbeiten am Freitagabend auf einen Flüssiggastank in Walkertshofen gestürzt. Der zwei Kubikmeter fassende Tank wurde stark beschädigt. Gas trat aus.

Großeinsatz der Feuerwehr am Burgberg

30 Meter hoher Baum stürzt auf Flüssiggastank

Ein rund 30 Meter hoher Baum ist bei Fällarbeiten am Freitagabend auf einen Flüssiggastank in Walkertshofen gestürzt. Gas trat aus. Feuerwehren rückten zu einem Großeinsatz aus. Von Carmen Janzen

 

 

 

Ein rund 30 Meter hoher Baum ist bei Fällarbeiten am Freitagabend auf einen Flüssiggastank in Walkertshofen gestürzt. Der zwei Kubikmeter fassende Tank wurde stark beschädigt. Gas trat aus, es bestand aber keine Explosionsgefahr, versicherte Kreisbrandrat und Einsatzleiter Alfred Zinsmeister.

Der Unfall ereignete sich neben dem Hotel Burgberg auf dem Hügel und da dieses Gas schwerer ist als Luft, befürchteten die Fachleute zunächst, dass es hinunter in den Ort sinkt. Bei Messungen unterhalb des Unfallortes schlugen die Geräte allerdings nicht an. Trotzdem ließ die Feuerwehr vorsichtshalber den Strom abstellen und sperrte die Straße.

 

Der große alte Baum am Hang wurde am Freitag gefällt, weil er krank und innen bereits hohl war, informierte Hotelbesitzer Dieter Müller. Bei den Fällarbeiten fiel der Baum so unglücklich, dass er genau den kleinen Gastank unter sich begrub. Die Betonplatte, auf der der Tank stand, ist durch die Wucht des Aufpralls komplett im Erdreich verschwunden. Gegen 18.50 Uhr wurde schließlich die Feuerwehr alarmiert. Es folgte ein Großeinsatz: Die Wehren aus Walkertshofen, Fischach, Schwabmünchen, Neusäß, Aichen und die Berufsfeuerwehr aus Augsburg rückten an. Ebenso wie Polizei und Rettungswagen.

 

Hydraulikmatte und Pumpe waren im Einsatz

Die Feuerwehrmänner dichteten den Tank ab und unterlegten den Baum mit einer Hydraulikmatte um ihn anzuheben. So gelang es den Einsatzkräften zusammen mit Experten an den Einfüllstutzen zu gelangen und spätnachts das Flüssiggas abzupumpen.

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