Brandheißer Ball 10.02.2015

Brandheiss 2015

Fasching

 

Feuerwehr organisiert Partynacht mit etwa 1000 Gästen

Von Hieronymus Schneider

 

Der Schwabmünchner Feuerwehr, die sonst dafür da ist, die heißen Brände abzukühlen, konnte es in der Samstagnacht nicht heiß genug sein.

 

Bei der achten Auflage ihrer Party „Brandheiß“ in der Stadthalle entfachten sie das Feuer der Faschingsleidenschaft immer wieder aufs Neue. Das Feuerwehrteam von 50 Frauen und Männern, unter Vorsitzendem Thomas Müller und Kommandant Hubert Prechtl, leistete einen 24-Stunden-Einsatz vom Aufbau bis zum Abräumen zum Wohle der Bürger, zumindest der etwa 1000 Partybesucher. Zwischen der Catering-Lounge mit Tischen und der Pils- und Schnapsbar in den Ecken blieb noch genügend Fläche zum ausgelassenen Abtanzen übrig. Zum Abkühlen konnten sich die bunt und einfallsreich maskierten Gäste in die ruhigere Zone der Prosecco-Hugo-Aperol-Bar im oberen Foyer zurückziehen.

 

Die Sechs-Mann-Band „Alpenmafia“ aus dem Allgäu mit ihren rot-schwarzen Deutschlandtrikots und Lederhosen sorgte schon dafür, dass der Tanzboden vor der Bühne nie leer blieb. Sie boten fetzige Partymusik im Alpen-Rock-Stil mit Bildanimationen im Hintergrund.

 

Bei der ersten Showeinlage wirbelte die Tanzgruppe „Dancetastic“ des TSV Schwabmünchen in Supergirl-Trikots durch den Saal und nach Mitternacht trat die Top-Mannschaft der bekanntesten Augsburger Faschingsgesellschaft „Hollaria“ auf. Deren Auftritt als Eisblumen mit der Eiskönigin Julia I. brachte auch nur scheinbare Abkühlung. Denn beim Showtanz der bezaubernden Eisblumen, die von starken Tänzern zu akrobatischen Figuren emporgehoben wurden, wurde schnell klar, dass auch Eisblumen sehr heiß sein können. Der Stimmungskessel brodelte bei dieser Mischung aus Feuer und Eis über.

Die Brandheiß-Party der Feuerwehr ist wohl die größte Faschingsparty in der Schwabmünchner Umgebung und zieht nicht nur junge Leute in Scharen an.

Vorsitzender Thomas Müller weist mit Stolz darauf hin, dass es trotz aller Ausgelassenheit in acht Jahren keine größeren Probleme oder Schadensfälle gab. Für die Ordnung mitten im Trubel wurde ein Security-Dienst eingesetzt, Hausmeister Thomas Rogg hatte die Saaltechnik im Griff und Sanitäter standen für alle körperlichen Probleme bereit.

 

Sogar während dieser brandheißen Party standen 25 Feuerwehrmänner in Bereitschaft für den Fall, dass es auch noch woanders wirklich brennen sollte oder Hilfe nötig wäre. Die Schwabmünchner können sich auf ihre Feuerwehr in jeder Hinsicht verlassen.

 

 

 

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