Die Feuerwehr ist umgezogen 18.09.2010

Feuerwehr Mittelstetten

Die Freiwillige Feuerwehr Mittelstetten hat ein neues Feuerwehrhaus, in das sie nun eingezogen ist. Foto: Monika Schmich

 

Die Feuerwehr ist umgezogen

Mittelstetten Am Ende mussten sich die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Mittelstetten noch einmal ganz schön ins Zeug legen. Die Zeit drängte. Denn der Mietvertrag für das alte Feuerwehrhaus lief aus.


 

 

 

Doch es hat geklappt: Das neue Gebäude ist rechtzeitig fertig geworden, der Umzug ging jetzt von- statten. „Für uns ist das ein Riesen-Schritt", sagt Kommandant Thomas Schnatterer.

Das neue, zweistöckige Gebäude bietet den Mitgliedern und Aktiven deutlich mehr Platz als das alte. Es gibt einen großen Aufenthaltsraum, Toiletten - die gab es im alten Haus nicht - und viel Raum für die Vorbereitungen beim Einsatz.

Nur mit Sondergenehmigung war der Betrieb möglich

Genau das war bislang das große Manko: Viel Raum hatten die Männer nicht. Der Betrieb war überhaupt nur dank einer Sondergenehmigung zulässig. Es gab kaum Spinde und viel zu wenig Platz zum Umziehen. Als der bisherige Eigentümer des Hauses, in dem sich die Feuerwehr eingemietet hatte, das Areal verkaufen wollte, musste eine Entscheidung her: Kauf und Umbau des Bestandes? Oder gleich ein Neubau an einem anderen Standort? Die Entscheidung fiel zugunsten des Neubaus in der Nähe des Schützenheims. Kurz vor Weihnachten hatten dann die Bauarbeiten im Schwabmünchner Stadtteil begonnen.

Bis zu 300 000 Euro wollte die Stadt investieren. Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr haben selbst bei vielen Gewerken Hand angelegt - und das parallel zu den Vorbereitungen für das große Jubiläumsfest zum 125-jährigen Bestehen im Juli. „Das war schon hart", erinnert sich der Kommandant.

Der Stadtrat hatte sich bereits vor der Sommerpause ein Bild vom Stand der Arbeiten gemacht. Inzwischen hat sich einiges getan. Das Haus ist so gut wie fertig. Die ersten Einsätze wurden bereits von hieraus absolviert.

Im Außenbereich ist noch einiges zu tun. Auch der Aufenthaltsraum ist nur provisorisch ausgestattet. Doch das hat Zeit. Im kommenden Frühjahr will die Wehr ganz offiziell die Einweihung feiern. (monik)

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