Ein Herz für die Radltour 04.08.2014

Feuerwehr im Einsatz

Schwabmünchen

Ein Herz für die Radltour

Mehr als 1200 Teilnehmer halten im Luitpoldpark Schwabmünchen ihre Mittagspause. Wetter, Zuschauer und Ordnungskräfte spielen perfekt mit – nur die Deutsche Bahn nicht

 

 

 

Alles spielte perfekt mit: das Wetter, die Gemeinden an der Strecke, vor allem die Stadt Schwabmünchen, die Zuschauer, die Polizei, der Bayrische Rundfunk, .... nur die Deutsche Bahn nicht. Denn die schloss just zu dem Zeitpunkt, als die BR Radltour in Klosterlechfeld mit mehr als 1200 Beteiligten ankam, die Bahnschranke, ließ den Regionalzug mit geschätzten sieben Insassen plus Fahrer passieren. Aber das war nicht schlimm, so sammelte sich wenigstens der Radlertross, der Richtung Schwabmünchen weiterfuhr. Dort freuten sich die Teilnehmer der Tour nicht nur auf die Mittagspause, sondern auch über ein riesiges Banner: Firma Dittrich grüßt die BR-Radltour.

Scharf rum ums Eck und dann rein in den riesigen Luitpoldpark. Und da war das Staunen groß. So einen tollen Mittagsrastplatz hatten sie bisher auf der gesamten Tour nicht. Strahlende Sonne, Schatten, bestens organisiertes Essen und Getränke. „Wir wissen schon, warum wir einmal mehr nach Schwabmünchen gekommen sind“, freute sich Wolfgang Slama, der seit 25 Jahren die Strecke aussucht. Ähnlich positiv äußerte sich Lutz Bäucker vom Bayrischen Rundfunk: „Schwabmünchen hat einfach ein Herz für die BR-Radltour.“

Mit ihm um die Wette strahlten auch Bürgermeister Lorenz Müller und Heinz Schwarzenbacher, Vorsitzender des Verschönungsvereins. Sie lobten einhellig die Leistungen des Bauhofs, der den Park so perfekt hergerichtet hatte. „Es gibt keinen schöneren Platz für eine Mittagspause“, waren sie sich ebenfalls einig. Und Schwarzenbacher fügte hinzu: „Und wir machen weiter damit, den Park mit Leben zu füllen.“

Während der Interviews für die BR-Livesendung gingen tausende Essen und Getränke über die Theken der Profis und Ortsvereine, die in kürzester Zeit die hungrigen und durstigen Seelen zufrieden stellten.

Aus ganz Bayern kommen die Teilnehmer der Tour, natürlich auch aus der Gegend um die Mittagspause. Heinrich Hell aus Untermeitingen ist schon zum fünften Mal dabei und jedes Mal wieder begeistert: „Die Atmosphäre, die Kameradschaft, die tollen Abende und Nächte, die Bands, alles super. Ich bin nächstes Jahr wieder dabei.“

Kaum hatte er ausgesprochen, rief Moderatorin Conny Glogger vom BR schon wieder das Ende der Mittagspause aus. 1200 Radler, 100 Organisatoren, 22 Begleitmotorräder, Sanitäts-, Verpflegungs-, Versorgungs- und Werbefahrzeuge in großer Zahl setzten sich nach dem Trompetensignal der Polizei langsam wieder in Bewegung. „Ade Schwabmünchen“, riefen einige Teilnehmer, den winkenden Zuschauern zum Abschied zu.

 

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