Erdölkonzern spendiert Evakuierungstücher 20.11.2013

Neue Evakuierungstücher im Krankenhaus Schwabmünchen

Vertreter der Firma Wintershall, Großaitingen, und der Feuerwehr Schwabmünchen bei der Übergabe der Evakuierungstücher an die Leitung der Wertachklinik Schwabmünchen.

Wertachklinik

Erdölkonzern spendiert Evakuierungstücher

Wintershall stattet Krankenhaus mit neuen Transporthilfen für den Notfall aus

 

 

Schwabmünchen

 

Seit Jahren ist die Wertachklinik in Schwabmünchen mit Evakuierungstüchern ausgerüstet. Sie sind unter den Matratzen in den Krankenbetten eingelegt und ermöglichen bei Brand- oder Unglücksfällen eine rasche Evakuierung nicht gehfähiger Patienten aus dem Gefahrenbereich. Die Erstausstattung der Wertachklinik Schwabmünchen mit diesen Evakuierungshilfen wurde vor einigen Jahren vom Krankenhausförderverein finanziert. Durch den ständigen Gebrauch waren einige Evakuierungstücher verschlissen, sodass nicht mehr alle Patientenbetten ausgestattet werden konnten.

 

Auf Initiative der Freiwilligen Feuerwehr Schwabmünchen erklärte sich die Firma Wintershall, die in Großaitingen und Schwabmünchen mehrere Bohrstellen zur Erdölförderung betreibt, bereit, die fehlenden Evakuierungstücher zu ersetzen. Die zu rettende Person wird samt Matratze und Bettzeug vom Evakuierungstuch umfasst, aus dem Bett auf den Boden gezogen und in einen sicheren Bereich gebracht. Dazu ist dank der an den Tüchern angebrachten Klettverschlüsse, Zugschlaufen und der glatten Unterseite nur eine Person notwendig. Sogar Treppen können problemlos überwunden werden. Bei einer kleinen Feierstunde übergab Hubert Prechtl, Kommandant der Schwabmünchner Feuerwehr, gemeinsam mit Betriebsleiter Ihl und weiteren Vertretern der Firma Wintershall zehn Evakuierungstücher an die Klinikleitung der Wertachklinik Schwabmünchen.

 

Sicherheitsstandards aufrechterhalten

 

Vorstand Gösele freute sich gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Küchle, der Bereichsleiterin Pflege Frau Kowalczuk, und dem Technischen Leiter Herrn Berchtenbreiter über die großzügige Spende. In beiden Unternehmen, so Vorstand Gösele, habe die betriebliche Sicherheit einen hohen Stellenwert. Durch die Spende könnten sehr sinnvolle, aber nicht vorgeschriebene Sicherheitsstandarts aufrechterhalten werden. (SZ)

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