Feuerwehr will Nachwuchs sehen 10.09.2012

Hochzeitsbaum Feuerwehr Schwabmünchen

Standesamtlich haben die Schlögels am 11.11.2011, kirchlich jetzt am 11. August geheiratet.

Feuerwehr will Nachwuchs sehen

Der Baum von Melanie und Markus Schlögel ist acht Meter hoch
Schwabmünchen Dass Melanie und Markus Schlögel kürzlich geheiratet haben, ist im wahrsten Sinne nicht zu übersehen: Vor ihrem Haus in der Schwabmünchner Rochusstraße steht ein imposanter, acht Meter hoher Hochzeitsbaum. Die Löschgruppe der freiwilligen Feuerwehr hat das Prachtstück in einer Nacht- und Nebelaktion dort aufgestellt.
Markus Schlögel ist Maschinist, Gruppenführer, Gerätewart und noch so einiges mehr bei den Schwabmünchner Floriansjüngern. Er und seine Frau sind zudem im Vorstand des Trachtenvereins „Alpengruß“ aktiv. „Der Baum hat zwei Jahre Garantie gegen jegliche Schäden“, lächelt Schlögel. „Und er soll so lange stehen bleiben, bis der Nachwuchs da ist.“ Wird er vorher gefällt, „kommen wir um eine Brotzeit nicht herum“.

Markus und Melanie Schlögel haben am 11. August in der Schwabmünchner Frauenkirche kirchlich geheiratet. Die standesamtliche Trauung fand schon im Vorjahr am 11. November 2011 statt, im verflixten siebten Jahr. „Den Hochzeitstag kann ich mir super merken“, meint Markus Schlögel augenzwinkernd.

Die beiden haben sich am 7. November 2004 kennengelernt, und zwar in Hiltenfingen bei einer Geburtstagsfeier. Das Datum wissen sie noch ganz genau. Eine gemeinsame Bekannte hat die damals 18-jährige Hurlacherin und den knapp ein Jahr jüngeren Schwabmünchner eingeladen. „Wir haben uns danach ein paar Mal getroffen und waren schon nach zwei Wochen zusammen“, erinnert sich Melanie. „Am Anfang haben wir allerdings nicht gedacht, dass es etwas Längeres sein könnte“, erzählt sie. „Jetzt kann ich mir keinen Tag ohne ihn vorstellen.“ Markus sei „der Mann, der immer für mich da ist“, strahlt Melanie. Und der junge Ehemann schwärmt: „Sie ist mein Ruhepunkt, gibt mir Ausgeglichenheit.“

Schon vor drei Jahren ist das Paar zusammengezogen. „Das war nicht ganz einfach, wir mussten uns erst daran gewöhnen.“

Melanie Schlögel arbeitet als Wirtschafterin im Priesterseminar in Augsburg. „Es ist eine schöne Arbeit“, sagt sie. Sie möchte auch weiterhin berufstätig bleiben. „Nachwuchs ist aber auf jeden Fall geplant.“

Ihr Mann ist als Metallbauer in Schwabmünchen beschäftigt. Die Flitterwochen haben die Schlögels in Kroatien verbracht. „Faulenzen, Sonne, Meer, es war sehr schön“, schwärmen die beiden. Jetzt hat aber bereits wieder der Alltag angefangen. (wifu)

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