Feuerwehren stellen sich auf Waldbrand ein 13.03.2014

Das trockene Wetter führt zu erhöhter Waldbrandgefahr.

Das trockene Wetter führt zu erhöhter Waldbrandgefahr.

Feuerwehren stellen sich auf Waldbrand ein

Wetterdienst spricht von Gefahr. Gras und Laub sind zu trocken Von Christian Kruppe

 

Zu ungewohnter Zeit wurden jetzt die Feuerwehren der Region vor akuter Waldbrandgefahr gewarnt. Der Deutsche Wetterdienst hat mit der Warnstufe vier – „hohe Gefahr“ – die zweithöchste Stufe ausgerufen. Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister weiß: „Schuld daran ist der Winter. Er war warm und trocken, so dass abgestorbenes Gras, Laub und Buschwerk im Wald nicht auf feuchtem Boden liegen und sehr leicht entzündlich sind.“

 

Zwar soll sich nach Angaben des Wetterdienstes die Lage in den nächsten Tagen entspannen, trotzdem hält es Zinsmeister für wichtig, die Warnung ernst zu nehmen. Gefährdet sind alle Waldflächen der Region, wie der Naturpark Westliche Wälder, der Augsburger Siebentischwald, aber auch Heide-, Öd- und Auenflächen entlang von Lech und Wertach. Trotz der hohen Warnstufe gibt es für die Feuerwehren keine besonderen Maßnahmen: „Wir haben einen Alarmplan und sind im Bedarfsfall schnell zu Stelle,“ erläutert Schwabmünchens Kommandant Hubert Prechtl.

 

Weitere Maßnahmen gibt es nicht. „Nur im Sommer, wenn die Waldbrandgefahr ebenfalls sehr hoch ist, kommt es vor, dass die Regierung von Schwaben ehrenamtliche Luftbeobachter einsetzt,“ so Prechtl.

Dass derzeit die Waldbrandgefahr so hoch ist, sieht der Schwabmünchner Kommandant auch an Einsätzen seiner Kollegen im Land: „Ende Februar brannten in Haunstetten gut 500 Quadratmeter Unterholz, am Sonntag setzten im Allgäu zwei zündelnde Buben eine Wiese in Brand.“ Und auch in früheren Jahren gab es schon Waldbrände lange vor dem Sommer: „Vor einigen Jahren war das an einem

Karfreitag.“

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