Gemeinsam Stark – Jugendliche aus drei Städten üben Großschadenslage 15.08.2013

Jugendübung Siebnach August 2013

Feuer, Explosionen und Rauch rund um das Jugendzentrum in Siebnach. Zur jährlichen Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren Siebnach, Mindelheim und Schwabmünchen hatten sich die Übungsleiter ein anspruchsvolles Szenario einfallen lassen.

 

Alarm! Einsatzhorn und Blaulicht sorgten am Dienstag für reichlich Aufregung. Aus Siebnach, Mindelheim und Schwabmünchen rasten die Einsatzfahrzeuge heran. An Bord: Die Jugendfeuerwehrler in voller Einsatzmontur.

 

Brand in Gaststätte – Personen in Gefahr!

 

Angenommen wurde der Brandausbruch in einer Gaststätte. Durch die schnelle Brandausbreitung waren sieben Gäste im brennenden Haus gefangen. Nach der Erkundung durch die Gruppenführer bauten die vielen kleinen Helfer schnell und routiniert die Wasserversorgung sowie die Schlauchleitungen auf. Während eine Pumpe am Bach das erste Löschwasser ansaugte, gingen die großen Feuerwehrmänner und Frauen mit schwerem Atemschutz in das Haus um die gefangenen Menschen ins Freie zu retten. Vor der Türe warteten bereits die Junghelfer auf die »Verletzten«, um diese dann zur Verletztensammelstelle zu bringen und dort weiter zu betreuenSchläuche überall

 

Zwischenzeitlich waren mehrere Pumpen in Betrieb genommen worden um die Jungs und Mädels an den Strahlrohren mit Wasser zu versorgen. Hektisch wurden Schläuche ausgerollt und Strahlrohre angeschlossen. Der Befehl “Wasser Marsch!” hallte mehrfach über den Hof und sorgte dafür das sich die Schläuche mit Wasser aus dem Bach füllten. Gleich von mehreren Seiten »löschten« die Jugendlichen das »brennende« Haus ab. Gemeinsam gelang es den Kindern nach gut einer halben Stunde alle Verletzten zu Retten und auch die letzten »Brandnester« zu löschen.

 

Besonderheit: Drei Jugendfeuerwehren üben gemeinsam

 

Tobias Reiber, Jugendfeuerwehrwart der Feuerwehr Siebnach, war stolz über die Leistung der Jugendlichen und lobte im Interview vor allem die landkreisübergreifende Zusammenarbeit der drei Wehren. “In der Regel findet das Zusammenspiel zwischen den beteiligten Jugendfeuerwehren eher auf der Freizeitebene statt”, so Reiber weiter, umso mehr freute er sich über die gemeinsame Teilnahme und natürlich dem Übungserfolg an diesem Einsatztraining. Für die Jugendlichen war es nicht nur eine Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen sondern auch neue Freunde aus den benachbarten Städten kennen zulernen. Nach der Übungsbesprechung ließen die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Ausbildern den Abend bei leckeren Sachen vom Grill bei einem Lagerfeuer ausklingen.

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