Ladewagen schlitzt Auto einer jungen Frau auf 29.08.2011

Ladewagen schlitzt Auto einer jungen Frau auf

Zwischen Gennach und Hiltenfingen wollte der Traktor abbiegen, die 19-Jährige fuhr auf den Wagen auf.

Gennach/Hiltenfingen

Ladewagen schlitzt Auto einer jungen Frau auf

19-Jährige wird bei Gennach lebensgefährlich verletzt. Ihr Bruder kann sich aus dem Wrack befreien Von Reinhold Radloff

 

 

Lebensgefährlich verletzt wurde eine 19-jährige Schwabmünchnerin am Samstag gegen 21.10 Uhr bei einem Frontalaufprall gegen einen Ladewagen.

Die junge Frau befuhr die Ortsverbindungsstraße von Gennach Richtung Hiltenfingen. Gleichzeitig war dort ein 52-jähriger Landwirt unterwegs, der vom Futterholen zurückkam. Etwa 400 Meter vor Hiltenfingen wollte er mit seiner landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Ladewagen an einer kleinen Abzweigung nach links abbiegen.

 

Dort musste er aber den Gegenverkehr durchlassen und anhalten. In diesem Moment schlug die junge Frau nach einer laut Polizei kurzen Bremsung von nur fünf Metern von hinten in den Anhänger ein. Offensichtlich hatte sie das Gespann in der Dunkelheit zu spät erkannt, teilte die Polizei mit. Zudem sei möglicherweise die Beleuchtung des Ladewagens defekt gewesen.

 

Auf dem Beifahrersitz saß der Bruder

 

Dabei durchschlug der Ladewagen die Frontscheibe, schlitzte das Dach auf und drang in den Wagen ein. Der Beifahrer, der 23-jährige Bruder der Fahrerin, konnte sich selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien. Er wurde dabei wie durch ein Wunder nur leicht am Kopf verletzt und kam ins Krankenhaus nach Bobingen. Der Traktorfahrer blieb unverletzt.

 

Anders die Schwabmünchnerin. Die junge Frau erlitt schwerste Verletzungen in Kopf- und Brustbereich. Sie wurde nach einer Erstbehandlung mit dem Hubschrauber ins Klinikum Augsburg gebracht. An dem Auto der Frau entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden beträgt rund 9000 Euro.

 

Die Ortsverbindungsstraße blieb bis etwa vor 23 Uhr gesperrt, da die Freiwillige Feuerwehr Schwabmünchen das Auto und den Ladewagen erst voneinander trennen musste, bevor der Abtransport erfolgen konnte.

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