Pegel steigt bis an die Schmerzgrenze 09.08.2010

Hochwasser in Schwabmünchen

Beim Tennisheim ist das Wasser der Singold nicht über die Ufer getreten – aber es war knapp gewesen. Foto: Reinhold Radloff

Landkreis Augsburg

Pegel steigen bis an die Schmerzgrenze

Landkreis Augsburg. Die starken Regenfälle der letzten Tage haben die Pegel der Bäche und Flüsse in der Region ansteigen lassen. Zu größeren Überschwemmungen kam es im Landkreis Augsburg aber nicht. Nur in Schwabmünchen musste die Feuerwehr zwei Keller auspumpen.

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In den anderen Orten kam es laut Polizei zu keinem hochwasserbedingten Einsätzen. Auch die Feuerwehren in Bobingen, Königsbrunn und Großaitingen berichten, dass die Lage in ihrem Zuständigkeitsbereich entspannt gewesen sei.

Die Kollegen in Schwabmünchen, die am Samstag auch rund um die BR-Radltour im Einsatz waren, hatten dagegen alle Hände voll zu tun. Sie waren in Alarmbereitschaft, weil Singold und Wertach über die Ufer zu treten drohten. Im Bereich des Feldgießgrabens waren bereits Betonspundwände eingezogen worden, Sandsäcke lagen bereit, berichtet Kommandant Hubert Prechtl.

Volles Überschwemmungsbecken

Der Notfall trat zum Glück nicht ein. Laut Prechtl sei es aber knapp gewesen. Wie er berichtet, waren die Pegel am Samstagmorgen zwischen 7 Uhr und 7.30 Uhr „bis an die Schmerzgrenze" angestiegen. Auch das Überschwemmungsbecken nahe des Schwabmünchner Tennisheims war bereits voll. Im Laufe des Tages musste die Schwabmünchner Feuerwehr im Bereich des Feldgießgrabens zwei Keller auspumpen. Kanalwasser, das nicht abfließen konnte, hatte sich zurückgestaut. (SZ)

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