SPENDE Feuerwehr bekommt mehr Atemschutz 20.08.2014

Atemschutzübungsstrecke Feuerwehr Schwabmünchen

 

 

 

SPENDE

Feuerwehr bekommt mehr Atemschutz

Raiffeisenbank und ein Secondhandkauf ermöglichen die Anschaffung

 

Da Brände wegen des giftigen Brandrauchs heutzutage nicht mehr ohne Atemschutz bekämpft werden können, kommt der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern bei der Feuerwehr eine immer wichtigere Bedeutung zu. Mit Unterstützung der Raiffeisenbank Schwabmünchen konnte jetzt die Übungsanlage für Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrhaus Schwabmünchen erweitert werden.

 

Dazu kauften die Schwabmünchner Feuerwehrleute die ausgemusterte Atemschutzübungsanlage des Landkreises Donau-Ries. Diese besteht aus zahlreichen Gitterkäfigen mit eingebauten Hindernissen, die von den Feuerwehrleuten mit kompletter Atemschutzausrüstung und ohne Beleuchtung durchquert werden müssen.

 

Ebenso gehören eine Endlossteigleiter und ein Fahrradergometer zum Simulieren der körperlichen Belastungen bei einem Brandeinsatz zur Ausstattung. In Donauwörth hatte sie aus Altersgründen und wegen anstehender Sanierungsarbeiten im Donauwörther Feuerwehrhaus kurzfristig weichen müssen.

Den Abbau, Abtransport und Wiederaufbau in Schwabmünchen erledigten fast 40 Feuerwehrleute aus Schwabmünchen und Schwabegg in Eigenleistung an nur einem Tag mit einer logistischen Meisterleistung. Dafür wurden ehrenamtlich fast 600 Arbeitsstunden investiert. An den Gesamtkosten in Höhe von 4500 Euro beteiligte sich die Raiffeisenbank Schwabmünchen mit 1500 Euro, weitere 3000 Euro stammen aus Eigenmitteln der Freiwilligen Feuerwehr Schwabmünchen.

Durch die Erweiterung hat sich die Länge der Atemschutzübungsanlage verdoppelt. Den Atemschutzgeräteträgern der Stadt Schwabmünchen stehen mit der Kriechstrecke, einer Übungswohnung und dem Brandübungscontainer im weiten Umkreis einmalige und optimale Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung.

In einer kleinen Feier übergaben Ulrike Benz vom Vorstand der Raiffeisenbank Schwabmünchen und Prokurist Herbert Jauchmann die vergrößerte Übungsanlage offiziell an die Feuerwehr.

 

Kommandant Hubert Prechtl bedankte sich ganz herzlich für die gewährte Unterstützung und betonte, dass es nirgends bessere Renditen für die Bürger gäbe, als bei Investitionen in den Ausbildungs- und Übungsbetrieb ehrenamtlicher Einsatzkräfte.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schwabmünchen verfügt derzeit über 141 aktive Einsatzkräfte, darunter 70 Atemschutzgeräteträger. Sie ist mit acht Einsatzfahrzeugen ausgestattet und rückt jährlich durchschnittlich zu 250 Einsätzen aus. In den Stadtteilen Birkach, Klimmach, Mittelstetten und Schwabegg versehen etwa 130 Feuerwehrleute mit vier Einsatzfahrzeugen aktiven Feuerwehrdienst.

 

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