2. Änderung des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 26 „Gewerbegebiet nördlich der Kreisstraße A 30“

Änderung des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 26 „Gewerbegebiet nördlich der Kreisstraße A 30“ im beschleunigten Verfahren gemäß § 13 a Baugesetzbuch (BauGB); Bekanntmachung des Änderungsbeschlusses und Beteiligung der Öffentlichkeit

 

Der Stadtrat Schwabmünchen hat in seiner Sitzung vom 12.03.2019 beschlossen, den rechtsverbindlichen Bebauungsplan Nr. 26 „Gewerbegebiet nördlich der Kreisstraße A 30“ in der Fassung der 1. Änderung vom 20.11.1996 im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB zu ändern. Die Änderung umfasst das Grundstück Fl.Nr. 1905 der Gemarkung Schwabmünchen. Durch die Änderung des derzeit wirksamen Bebauungsplanes wird die derzeitige Verkaufsfläche des bestehenden Verbrauchermarktes an der Gottlieb-Daimler-Straße 6 von 2.745 m² auf 3.200 m² erhöht, sowie ein angegliederter Getränkemarkt mit max. 875 m² Verkaufsfläche zugelassen.

Der Änderungsbeschluss wird hiermit gemäß § 2 Abs. 1 BauGB bekannt gemacht.

Die Bebauungsplanänderung wird im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB durchgeführt, eine Umweltverträglichkeitsprüfung bzw. Umweltprüfung ist nicht erforderlich.

Zur beabsichtigten Bebauungsplanänderung wurde vom Architekturbüro Hörner, Schongau, der Entwurf des Änderungsplanes mit Begründung in der Fassung vom 12.03.2019 erstellt. Die Planunterlagen mit Satzung und Begründung vom 12.03.2019 sowie die Auswirkungsanalyse und Verträglichkeitsprüfung der geplanten Modernisierung vom 15.03.2018, zuletzt aktualisiert am 12.03.2019, liegen nunmehr gemäß § 13 a Abs. 2 i. V. m. § 3 Abs. 2 BauGB

in der Zeit vom 27.03.2019 bis einschließlich 29.04.2019

zur Beteiligung der Öffentlichkeit im Rathaus Schwabmünchen, Fuggerstraße 50, im 3. Obergeschoss (Flur Bauamt), öffentlich während der Dienststunden zur jedermanns Einsichtnahme auf. Die Einsichtnahme kann von Montag bis Freitag jeweils von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie am Montag und Dienstag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am Donnerstag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr erfolgen. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift (Stadtbauamt, Zimmer Nr. 307) vorgebracht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung(VwGO) unzulässig ist, soweit mit ihm nur Einwendungen vorgebracht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB).

 

 

drucken nach oben