Der Postkeller - ein Stück Schwabmünchner Geschichte wird lebendig

von SSü   | 

Eine Ausstellung mit Zeitreise-Möglichkeit

Zeitreise

Nach der gut besuchten Eröffnung der Ausstellung, wie die Eröffnung des Postkellersaales 1897 von der Liedertafel begleitet, kann man nun die klassische Archivausstellung ansehen, die die Geschichte des Postkellers bis heute wiedergibt. Und man kann eintauchen in die Vergangenheit und den Postkeller mit seinem Saal zur Zeit der Jahrhundertwende genießen, um dasGebäude herumgehen, den Festsaal besuchen und durch die Fenster hinausschauen.

 

Der Postkeller - heute fast vergessen, war doch immer in der Ortsgeschichte präsent.
Zunächst als durchaus beeindruckender Baukörper an der Bahnhofstraße angelegt, war ihm ein recht glückloses Schicksal beschieden. Nicht einmal 20 Jahre lang durfte er seinen eigentlichen Zweck erfüllen, nämlich das Bier der Postbrauerei zu lagern.

Doch in dieser Zeit übernahm er eine wichtige Funktion für die lokale Gemeinschaft: Sein Saal kann als erster Veranstaltungssaal Schwabmünchens gelten. 

 

Die Ausstellung gibt Einblick in das wechselhafte Schicksal des Postkellers (Tafel-Layout Maria Reichenauer): erst Bierkeller, dann BayWa-Lagerhaus, Kriegsruine, Zigarettenpapierfabrik und Mälzerei (erst Thaler, dann Gebler) und nun ein stattlicher Wohn- und Geschäftsbau an der Ecke Bahnhof-/Wittelsbacherstraße.

 

Doch die Ausstellung  bietet mehr:
Erweitert wird sie um ein Virtual-Reality-Angebot (VR), das noch neu ist im Museumsbereich. Tauchen Sie ein in die Zeit der Jahrhundertwende und besuchen Sie den neu erbauten Postkeller!

 

Der Postkeller der Jahrhundertwende, auf Basis eines 3D-Modells von Gerhard Birkle, als Virtual-Reality-Erlebnis umgesetzt von Markus Friesenegger.

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