Die Regionalentwicklung Begegnungsland Lech-Wertach feiert ihr zehnjähriges Bestehen

Am 30. Juni 2008 wurde die Regionalentwicklung Begegnungsland Lech-Wertach als Lokale Aktionsgruppe (LAG) im Rahmen des Förderprogramms LEADER anerkannt. Auf den Tag genau 10 Jahre, 52 Projekte, 12 Mio € an Projekt- und 4,5 Mio € an Fördermitteln später, feierte die LAG auf der Königsbrunner Gautsch ihr Jubiläum mit zahlreichen Gratulanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Königsbrunns 1. Bürgermeister Franz Feigl zog somit in seinem Grußwort ein positives Fazit der Arbeit der LAG, der er seit 2014 als Erster Vorsitzender vorsteht.

Ursprünglich mit 9 Kommunen gestartet, bildet die LAG seit 2014 mit insgesamt 13 Mitgliedskommunen den kompletten südlichen Landkreis Augsburg in ihrem Gebiet ab. Mit der Gemeinde Obermeitingen ist sogar auch noch eine Gemeinde aus dem Landkreis Landsberg dabei. Doch nicht nur die Fördergelder würden das Begegnungsland so wertvoll machen, meint Feigl. Auch die überörtliche Kooperation der Kommunen und Akteure untereinander sei mindestens genauso viel Wert.

Die bayerische Staatssekretärin für Unterricht und Kultus, Carolina Trautner, hob in ihrem Grußwort die Bedeutung des ländlichen Raums in Bayern hervor. Das Förderprogramm LEADER, finanziert durch die EU und den Freistaat Bayern, sei ein besonderes wichtiges Instrument, um diese Lebensräume außerhalb der Großstädte weiterhin lebenswert zu gestalten. Trautner lobte in diesem Zusammenhang die Akteure im Begegnungsland für das besonders hohe bürgerschaftliche Engagement in der Heimatregion.

Der zuständige LEADER-Koordinator am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen, Herr Erich Herreiner, begleitet die LAG fast von Beginn an. In seinem Grußwort erinnerte er an die Anfangsphase, in der unter anderem die Hartnäckigkeit der Begegnungsland-Bürgermeister den Ausschlag dafür gegeben habe, dass das Begegnungsland als Förderregion anerkannt worden sei. Der gemeinsame Auftritt der Kommunen in München habe nachhaltig beeindruckt – und es hat sich gezeigt, dass es sich gelohnt hat, in diese Region zu investieren und Projekte zu fördern.

Mit der musikalischen Umrahmung durch das Lech-Wertach-Orchester unter der Leitung von Wolfgang Scherer ließen die mehr als 90 Festgäste den Festakt ausklingen und verbrachten den Restabend beim gemütlichen Beisammensein.

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