Friederike wütet  auch im Augsburger Land 19.01.2018

Feuerwehr im Einsatz

 

Landkreis Augsburg

Friederike wütete  auch im Augsburger Land

 

Bauhöfe und Feuerwehren haben im Landkreis alle Hände voll zu tun. Vor allem umgekippte Bäume sorgen für massive Behinderungen.

 

 

Mächtig gewütet hat Orkan Friederike auch im Augsburger Land. Die Mitarbeiter der Bauhöfe und der Feuerwehren können nach zahlreichen Einsätzen am Donnerstag wieder etwas durchschnaufen. Auch für die Pendler kehrt ein Stück Normalität ein. So konnte beispielsweise Freitag früh die Sperrung der A13 zwischen Langenneufnach und Ziemetshausen wieder aufgehoben werden.

Zwischen 13.30 und 23.30 Uhr hatten jedoch die Bauhof-Mitarbeiter und Feuerwehrleute am Donnerstag alle Hände voll zu tun. Vor allem umgestürzte Bäume sorgten für Behinderungen im Verkehr. So stürzte unter anderem ein Baum über die Kreisstraße A33 im Bereich zwischen der Autobahnbrücke und der Staatsstraße. Auch zwischen Welden und Lauterbrunn blockierte ein Baum die A12. Wer trotz des Orkans mit dem Fahrrad unterwegs war, kam auf dem Weldenbahnradweg ebenfalls wegen eines umgestürzten Baums nicht weiter.

 

 

Böschung rutscht auf die Straße

 

Kurzzeitige Probleme aufgrund des starken Niederschlags gab es auch in Oberschönenfeld. Hier wurde Donnerstagnacht zwischen 22 und 22.30 Uhr die A3 überschwemmt. Viel zu tun hatte vor allem die Feuerwehr auch bei Gabelbach. Dort war auf der A4 eine komplette Böschung gerutscht.

Schlimm erwischt hat es zudem den südlichen Landkreis Augsburg. Bis zum späten Nachmittag wurden der Polizei Schwabmünchen vier umgeknickte Bäume gemeldet, die auf die Straßen gestürzt waren. Auch Mülltonnen wurden umgeworfen und teilweise auf die Straßen gefegt. Bei der Schwabmünchner Grundschule stürzte ein Baum um, vom Dach der Pfarrkirche wurden zwei Firstziegel weggeweht. Zahlreiche weitere kleinere Hindernisse mussten des Weiteren an der Leuthau sowie zwischen Waldberg, Großaitingen und Langenneufnach beseitigt werden.

 

 

 

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