fühlmal - eine Mitmach- Ausstellung zum Fühlen.

Der Nachfolger der AUGENSPIELE. Jetzt ging's ums Fühlen

fühlmal

Eröffnet wurde die Ausstellung mit gefühlvoller Musik von Franziska Hinz (Gesang, Posaune), Jonas Kronberg (Gitarre), Marco Wank (Bass), Roman Grimme (Trompete, Gesang) und Michael Grimme (Schlagzeug). Zusammen sind sie rundum bekannt als die: Milksnitte!

Dazu gab es ein Buffet von Naumann, probat gegen das Hunger-Gefühl.

Und mit einem Schiefen Zimmer, einem Dunkelparcours , einem Kitzeln auf den Lippen, einer Schwindel-Wand, Täuschungen vieler Art, einem Fühlmemory und jeder Menge Mitmach-Stationen und Informationen rund um's Fühlen wartete dann die Ausstellung auf.

 

Zur Ausstellung:

Auch mit dem Nachfolger unserer AUGENSPIELE blieben wir beim Thema „sinnliche Wahrnehmung“. 

Der Tast- und Fühlsinn ist von all unseren Sinnen wohl der, den wir am meisten unterschätzen. Dabei ist unser größtes Sinnes-Organ, die Haut, ein Organ zum Fühlen. Es verfügt über zahllose Sinneszellen verschiedener Art, die Reize an das Gehirn weitermelden.  Wie wir in der Ausstellung erfahren, kann die Haut sogar Schallwellen fühlen. Unsere Hände können, wenn wir uns nur auf ihre Tast-Arbeit konzentrieren, Bilder vor uns entstehen lassen. Unsere Fußsohlen fühlen sogar durch Schuhe hindurch die Beschaffenheit des Bodens.

Und manchmal brauchen wir unsere Fingerspitzen, um von unseren Augen nicht getäuscht zu werden. Das konnte man übrigens schon an der Installation von Gabi Bauer auf dem Museums-Vorplatz ausprobieren.

Doch auch der Tastsinn kann getäuscht werden. fühlmal zeigte Beispiele. 

Viele unterhaltsame Fühl-Stationen luden dazu ein, selber tätig zu werden und eigene Sinnes-Erfahrungen zu machen. Gleichzeitig erklärte fühlmal, wie das Fühlen eigentlich funktioniert. 

Im Dunkel-Parcours konnte man (durch das Museumspersonal geführt) ausprobieren, wie es sich anfühlt, nur auf den Tastsinn zu vertrauen, um dort "präsentierte" Gegenstände zu erkennen. 

Und mit dem Schiefen Zimmer bot fühlmal ein weiteres Fühl-Abenteuer:  das Schwindel-Gefühl. Denn hier wurde der Gleichgewichtssinn auf eine harte Probe gestellt. Und das nicht etwa, weil der Boden schief war. Die Schräge war nicht stark und wäre außerhalb des Raumes kein Problem. Das Problem war, dass der Raum zwar in sich völlig stimmig war, das ganze jedoch leicht gekippt war. So fanden Auge und Gleichgewichtsorgan keine Orientierung, die die Ausrichtung des Körpers zur Erdachse erlaubt hätte. Kurz: man wurde seekrank.

fühlmal - eine witzige und ganz nebenbei auch lehrreiche Ausstellung für Erwachsene, Jugendliche und Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Die Ausstellung endete mit einer Besucherzahl von knapp 7500, was bei einem Museum unserer Lage und Größe sowie bei nur eineinhalb Öffnungstagen in der Woche hervorragend ist. Wir danken den Medien für die freundliche Berichterstattung.

 

Die Ausstellung wurde konzipiert von Sabine Sünwoldt M.A. und Markus Friesenegger. Baupläne für das Labyrinth im Dunkelparcours: Gerhard Birkle. Aufbau und Schreinerarbeit: Peter Renz und Peter Heim. Wir danken Sabine Presnitz und Hilde Reiter für die Spende von Objekten für den fühlparcours. 

 

Hier ein Link zu den Fotos von der Eröffnung. Link

Mehr zur Ausstellung findet man auf unserer Facebook-Seite. MAn kann sie auch ansehen, wenn man nicht auf Facebook ist. Link

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